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PRK - Photorefraktive Keratektomie

Bei der PRK-Methode wird das Epithel entfernt und das Auge oberflächlich gelasert.

Das Epithel wächst innerhalb einiger Tage nach. Da es im Gegensatz zu LASIK und LASEK keinen „lebenden Wundverband" gibt, treten postoperativ  Schmerzen auf. Daher wird die Methode nur unter bestimmten Voraussetzungen und damit seltener angewandt.
PRK ist die älteste Methode der refraktiven Chirurgie. In einer Langzeitstudie von PRK über 12 Jahre hatten 94% der Augen einen bestkorrigierten Visus, der dem vor der Behandlung entsprach, oder besser.
Unmittelbar nach der Behandlung wurde meist eine anfängliche Überkorrektur in den ersten vier Wochen festgestellt. Innerhalb von 3-6 Monaten kam es zu einer Regression, die Überkorrektion nahm in dieser zeit wieder ab.
Je nach Stärke der Laser-Korrektur wurde die angestrebte Wirkung in bis zu ca. 79% der Fälle erreicht. Danach war die Refraktion über 12 Jahre stabil, d.h. es gab keine statistisch nachweisbare Änderung.

Möglich ist eine PRK bei:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -6dpt
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 4 dpt
Letzte Bearbeitung: 07-12-2009

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