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Nachbehandlung nach Excimerlaser-Operation: warum? wann?
Ursache für einen zurückbleibenden Brechungsfehler nach Laserchirurgie ist die Tatsache, dass lebendes Gewebe behandelt wird. Daher gibt es keine 100%ige Garantie dafür, dass ein „Null-Dioptrienwert“ erreicht wird. International gilt als sog. “Happiness-Zone“ ein Wert von plus/minus 0,5 Dioptrien vom angestrebten Zielwert.
Zeitraum Die sog. Regression ist meist nach 2 Monaten abgeschlossen, spätere Veränderungen aber möglich. Eine Re-Operation sollte frühestens nach 3 – 6 Monaten durchgeführt werden. Dabei kann der ursprüngliche Hornhautdeckel (Flap) nach Präparation erneut angehoben werden, ein neuer Schnitt ist nicht nötig, daher auch sehr geringe Komplikationsrate! Nach ergänzender Laserung und Spülung wird der Flap wieder zurückgeklappt. Er saugt sich wieder von allein fest, keine Naht erforderlich! Ein Liften des Flaps ist selbst nach einigen Jahren noch möglich!
Voraussetzung für Nachbehandlung - stabile Brechungsverhältnisse über 3 – 6 Monate - ähnliche Topographie im Abstand von mindestens 1 Monat - Resthornhautdicke mindestens 250µ, besser 300µ
PRK-Nachbehandlung auf Lasik-Flap? - manchmal einzige Möglichkeit bei unzureichender Resthornhautdicke - vermehrtes Risiko von Hornhauttrübungen (Haze) - vermehrtes Risiko von irregulärem Astigmatismus - Vermeidung von Trübungen evtl. durch Mitomycin C
Wann/Warum neuer Schnitt? - frühestens nach 6 Monaten - bei unvollständigem ersten Flap - Schnitttiefe nicht dünner als bei der 1.Op.
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